Scansnap IX 500 für Anwälte

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IX 500 wartet auf Arbeit

Das papierlose Büro wird es in meiner Lebensarbeitszeit wohl nicht mehr geben. Ein papierarmes aber schon. Erster Schritt: Die elektronische Aktenführung. Diese sieht natürlich vor, dass die ganze Briefpost
irgendwie elektronifiziert werden muss. Der moderne Anwalt benötigt also einen Scanner – und zwar einen guten. Zuletzt scannten wir jahrelang mit einem Flachbettscanner der unteren Profiklasse von Ricoh. Das ließ jedenfalls der Preis vermuten, den der örtliche Bürohandel seinerzeit, ich glaube es war in 2003, aufrief: Deutlich über 1000 EUR. Da stand nun ein Trümmer von Gerät auf dem Bürotisch. Netzwerkfähig und auch sonst mit allem Pipapo, das man nie benötigt. Weiterlesen →

20

08 2014

BGH: Kein Fahrradhelm? Kein Mitverschulden – aber erst mal nur für 2011

Wer unverschuldet aber unbehelmt mit dem Rad einen Unfall erleidet muss nicht zu 20% mithaften. So oder ähnlich werden demnächst die Zeitungsmeldungen lauten. Das ist richtig. Es ist aber auch grottenfalsch, weil unvollständig. Weiterlesen →

17

06 2014

Mensch und Maschine

MenschMaschine

Wer kennt sie nicht, diese Menschen (und Maschinen)?

Vielen Dank an die Facebooker von KF Interactive.

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04

10 2013

BGH Sieger Besieger

Es ging um 330 EUR. Der Mandant, Daimleris Mercenidis, griechischer Staatsbürger, erhielt im Spätsommer 2009 eine Delle in seinem 10 Jahre alten Benz hinten links. Schuld war der Andere. Mercenidis regulierte selbst an und legte einen Kostenvoranschlag der Daimler AG über 2.400 EUR vor.

Zu viel, befand die Kravag. Eine gleichwertige Werkstatt könne viel günstiger reparieren. Es fehlten fortan 330 EUR. Nun ließ Mercenidis den Verkehrsanwalt von der Leine. Der beschimpfte die Kravag, warf ihr Ahnungslosigkeit vor und drohte alles Übel dieser Welt an.

Grund war die bis dahin geltende BGH Rechtsprechung (sog. Porsche-Urteil), wonach ein Geschädigter grundsätzlich, auch ohne Vorlage einer Reparaturrechnung (fiktive Abrechnung), auf die Kosten einer markengebundenen Fachwerkstatt abstellen durfte. Weiterlesen →

18

01 2013

Mainz: Einspruch gegen Bußgeld auch ohne Vollmachtsvorlage

Vollmacht

Ich zeige meine Vollmacht nicht. Nein, meine Vollmacht zeig‘ ich nicht

Bekanntlich mischt die Stadt Mainz seit einiger Zeit fleißig im Bußgeld-Geschäft mit. Mittlerweile hat man drei ES 3.0 angeschafft, die rund um die Uhr ihrer Arbeit nachgehen. Für Kleinigkeiten wie Einspruchsverfahren hat man nicht so die Zeit. Vor Gericht zieht sowieso kaum ein Kunde, so die Pressestelle. Da muss man sich auch nicht unbedingt um diesen ganzen Jurakram kümmern. Im Zweifel lässt man die Sache verjähren oder stellt eben ein, Hauptsache das große Ganze (natürlich die Verkehrssicherheit. Was dachten Sie denn?) bleibt im Fokus. Weiterlesen →

16

01 2013

88 Kilo

Nein. Es ist keine geringe Menge, die die nicht geeichte Waage anzeigte. Wir reden auch nicht von einem Stoff, dessen Besitz strafbar ist. Mit sowas hat ein kleiner Fachanwalt für Verkehrsrecht nichts zu tun. Das sollen andere machen. Der Meister oder Pohlen, der (Herr) Hoenig, der Siebers… Die Liste ist lang. Wir reden von etwas völlig anderem. Meinem Gewicht. Und wir stellen fest:

Der Autor wiegt zuviel und ist unfit. Ein untragbarer Zustand, denn nur in einem gesunden Körper…Sie wissen schon. Weiterlesen →

15

01 2013

Fahndung im sozialen Netzwerk geht schief, dank Facebook

Über Facebook als Ermittlungshilfe der Polizei und damit dessen Bedeutung als Selbstverratsmaschine wurde bereits verschiedentlich berichtet. Zuletzt war es ein Amerikaner, der über seine unfallbegleitete Trunkenheitsfahrt prahlte und von Facebookfreunden angeschwärzt wurde. In Deutschland nutzt die Polizei auch von sich aus die Möglichkeiten der Fahndung 2.0. Das kann aber auch nach hinten losgehen.

Zuzuordnen war ein Täterfoto, das einen jungen Mann beim Überfahren einer roten Ampel in Wiesbaden zeigte. Halter des Fahrzeuges war ein älterer Herr. Wie in Märchen üblich, hatte der zwei Söhne und ob der langen Ermittlungsdauer seine Erinnerung verloren, wer am Tattag gefahren war. Weiterlesen →

08

01 2013

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Es klingt wie eine Mischung aus Weihnachtsgeschichte und Comedy, war aber eine echte Uli-Rede auf der Jahreshauptversammlung.

25

12 2012

Mahnverfahren. Kann man ja mal probieren.

Es wäre eine interessante Gerichtsverhandlung geworden. Charly kickte für einen Verein der Verbandsliga Südwest. Dort stellte man den Spielern so eine Art Ärztin oder Physiotherapeutin zur Seite. Die Dame, die gleichzeitig Akupunktur, Meerestherapie, Sauerstofftherapie, Yoga, Homöopathie und andere Rituale betreibt, durfte in Spielunterbrechungen auf den Platz sprinten um attraktive junge Männer, die sich am Boden krümmen, mit Eisbeuteln zu versehen.

Auf diese Weise lernte sie auch Charly 2-3 mal kennen. Weiteren Kontakt gab es keinen. Nachdem eines Tages die (so dachten alle) ehrenamtliche Tätigkeit der „Sportmedizinerin“ beendet war, flatterten den Spielern Rechnungen ins Haus. Knapp 1.700 EUR sollte Charly bezahlen. Wofür wurde nicht ganz klar. „Kurios“, dachte sich der Kicker und zahlte nicht.

Dann machte die Dame ernst. Gerichtlicher Mahnbescheid. Weiterlesen →

21

12 2012

Ohne Anwalt: Allianz versucht, Geschädigten nach Unfall abzuzocken!

Nach einem Unfall kann der Geschädigte die voraussichtlichen Reparaturkosten von der gegnerischen Haftpflichtversicherung – auch der Allianz – erhalten, ohne reparieren zu müssen (sog. fiktive Abrechnung).

Die Kalkulation dieser voraussichtlichen Reparaturkosten beruht häufig auf den Stundensätzen und Ersatzteilpreisen von markengebundenen Reparaturwerkstätten. Diese sind in der Regel erheblich höher, als bei so genannten freien Werkstätten. Nicht nur die Allianz möchte natürlich lieber nach den niedrigeren Stundensätzen abrechnen.

Den Streit darüber, welche Stundensätze bei der fiktiven Abrechnung eines Unfallschadens angesetzt werden dürfen, hat der Bundesgerichtshof dem Grunde nach entschieden. Weiterlesen →

20

12 2012